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Lieber Besucher meiner Website!

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Hermann Irle.
Ich wurde am 7.12.1973 in Siegen geboren.
Ich bin seit gut 15 Jahren mit dem Heli Virus infiziert.

Einmal einen Modellhubschrauber fliegen, war schon mein Kindheitstraum.
Mein Patenonkel war ein leidenschaftlicher Modellbauer.
Als ich eingeschult wurde, versprach er mir, dass ich seinen Helikopter haben dürfte, wenn der
der Tag meines 10. Geburtstages gekommen sei.
Am frühen Morgen meines 10. Geburtstages musste mein Vater mich zu meinem Onkel fahren.
An diesem Tag bekam ich meinen ersten Modellhubschrauber.
Es war ein erstklassig gebauter und lackierter Kavan Jet Ranger.

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie stolz ich war.

Als wir wieder zu Hause angekommen waren, bin ich erst einmal mit dem Hubschrauber durch
das halbe Dorf gelaufen und habe den Hubschrauber von allen bekannten bewundern lassen.
Leider musste der Jet Ranger einen Platz im Regal meines Zimmers einnehmen.

Das Helifliegen ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
An einem Sonntag fuhr ich mit meinem Vater auf den Gernsdorfer Modellflugplatz.
Als wir bei dem Flugplatz angekommen waren, sah ich eine Weinrot lackierte Hughes 500
über den Platz fliegen.
Es war die Hughes von Andreas Kreuz.
Andreas war der erste Helipilot den ich gesehen habe.
Andreas konnte Rundflug, Rollen, Loopings und Autorotationen fliegen

Zu dieser Zeit konnte man die Heliflieger an einer Hand abzählen, die das konnten.

Nachdem ich das gesehen hatte, musste ich einen eigenen Helikopter haben.

Einige Tage später stand ein Stadtbummel mit meinen Eltern in Siegen an.
Plötzlich sagte mein Vater zu mir: Komm, wir gehen mal zu Mehr`s Modellbaucenter.
Das dauert sowieso länger bei C&A..................

Im Modellbaucenter angelangt, sah ich den ganz neuen Kyosho Concept 30 SE.
Nach einem langen Gespräch mit dem Verkäufer, konnte ich den Concept als
mein eigen nennen.

Es folgten zwei Bauabende, bis der Helikopter fertiggestellt war.
Als Fernsteuerung kam eine Profianlage von Conrad zum Einsatz.

Die ersten Flugversuche kamen immer näher.
Als Hilfe gegen das umkippen des Helis wurde ein Fitnessring unter den Hubschrauber befestigt.

Nach dem auftanken wurde der Motor gestartet.
Es folgten die ersten Hüpfer...........
Nach 5 Minuten war alles im Eimer.
Der Helikopter drehte sich nach dem Abheben um die eigene Achso und Zack, da lag er.

Nachdem ich die Ersatzteile besorgt hatte und den Heli wieder repariert hatte, folgten
die nächsten Versuche.
Leider erfolglos.

Am folgenden Sonntag fuhren wir wieder auf den Gernsdorfer Modellflugplatz.
Andreas Kreuz war auch dort und nahm sich meinem kleinen Concept an.
Nachdem er unzählige Fehler beseitigt hatte, absolvierte er den ersten Schwebflug
mit meinem kleinen Concept.

Andreas nahm sich eine Menge Zeit für mich und hat mir erst einmal erklärt wie das
Helifliegen so funktioniert.
Unter Anleitung machte ich meine ersten Hüpfer, bis ich schon ca. 10 Sekunden lange
Schwebeflüge auf die Beine stellen konnte.

Jetzt wurde natürlich jeden Tag geübt.
Nachdem ich das zehnte Paar Rotorblätter in Siegen geholt hatte, und der Modellbauhändler
schon ein Grinsen im Gesicht hatte wenn er mich um die Ecke kommen sah, hatte ich den
Schwebeflug im Griff.

Fast jeden Nachmittag nach Schulschluss wurde hinter dem Elternhaus der Heli angeworfen
und schweben, schweben und schweben geübt.

Als der Rundflug und Landeanflüge auf der Nase sicher klappten, machte ich mich an
das Autorotationstraining.
Mit einer anfänglichen Flughöhe von ca.1 Meter wurde der Motor in den Leerlauf gebracht
und gelandet. Nach und nach wurde die die Flughöhe erweitert, bis sich irgendwann der
Helikopter in der Sichtgrenze befunden hat.

Es folgten anschließend Rollen und Loopings.

Als ich mit 18 Jahren den Führerschein bekommen habe, ist mein Interesse an den
Modellhubschraubern etwas zurück gegangen.
Ich hatte mich zu dieser Zeit immer um schnelle Motorräder bemüht.

Als ich 20 Jahre alt geworden bin, mußte ich zur Bundeswehr.
In dieser Zeit habe ich meine Frau kennengelernt.
Nachdem wir eine gemeinsame Wohnung in der Nähe von Betzdorf bezogen hatten,
kam wieder der Wunsch auf einen Modellhubschrauber zu fliegen.

Eine Woche später war es soweit, der robbe Moskito war am Start.
Ich hätte nie gedacht, dass das fliegen nach so einer langen Zeit noch problemlos klappt.
Die ertsen 10 Minuten waren unsicher, aber dann war es so wie früher.

Ich habe immer ein Wiesenstück in der Nähe aufgesucht, um meine Heliflüge nach der
Arbeit zu absolvieren.

Eines Tages kam ein sehr netter Mann auf mich zu und sagte, dass er Modellflugzeug fliege
und schon immer Spass am Modellhubschrauber fliegen hätte.
Ich sagte zu Ihm, dass ich Ihm helfen könne in dieses Hobby einzusteigen.

Zwei Wochen später hatte er auch einen Moskito und ich meinen ersten Flugschüler.

Ich kann Ihnen sagen, dass ich mir das Schulen einfacher vorgestellt habe.
Es ist schon sehr schwierig am Anfang über einen sehr langen Zeitraum den Heli im Auge
zu behalten und mit einem plötzlichen Fehler vom Schüler zu rechnen.

Ein paar Schulungstunden später konnte mein Flugschüler seinen Moskito selbst schweben.

Das dort auf der Wiese immer zwei Leute Helifliegen hatte sich schnell herumgesprochen.
Es folgten noch zwei Interessenten, die ich auch Schulen durfte

Das Schulen hat mir so ein Spass gemacht, das ich den Entschluss gefasst habe eine Flugschule
zu eröffnen.

Heute erfreue ich mich darüber, dass ich schon viele Flugschüler zu meinen Flugstunden begrüssen
durfte. Es waren sogar schon Flugschüler aus der Schweiz, Österreich, Belgien und Holland zu Gast.

Vielleicht darf auch ich Sie einmal begrüssen...........

P.S ich hoffe, dass ich Sie nicht mit meinem Text gelangweilt habe.

Viel Grüße

Hermann

 

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